Kaiserslautern, wie du es noch nie gesehen hast
Macht aus offenen Mobilitätsdaten eine Visualisierung, die Menschen in Kaiserslautern etwas Überraschendes über ihre eigene Stadt zeigt. Etwas, das sie täglich erleben, aber nie in Zahlen gesehen haben.
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Ausgangslage
Fahrpläne, Haltestellen, Verkehrszählungen, Unfallschwerpunkte, Ladesäulen: Die Daten liegen offen im Netz. Aber eine ZIP-Datei mit tausenden Zeilen Fahrplandaten sagt niemandem etwas über die eigene Stadt. Die Geschichte steckt in den Daten. Sichtbar ist sie nicht.
Eure Aufgabe
Nicht die schönste Grafik gewinnt, sondern die mit dem stärksten „Das hätte ich nicht gedacht“-Moment. Wer vorbeigeht, soll in zehn Sekunden etwas verstehen, das er vorher nicht wusste. Und es muss stimmen, also nachvollziehbar aus den Daten hervorgehen.
Mögliche Richtungen (nur Anregungen)
- Wie lange braucht der Bus vom Stadtrand ins Zentrum, und wie ändert sich das über den Tag? Gibt es Ecken, die faktisch abgehängt sind?
- Wo häufen sich Unfälle, und deckt sich das mit den Orten, an denen Menschen sich unsicher fühlen?
- Wie viel von Kaiserslautern erreicht man in 15 Minuten ohne Auto?
- Wo stehen die Ladesäulen, und wo wohnen die Menschen ohne Garage, die sie am dringendsten bräuchten?
Randbedingungen
- Basis ist das gestellte Daten-Starter-Kit. Weitere offene Quellen sind erlaubt.
- Jede Aussage muss aus den Daten herleitbar sein.
- Ohne Fachwissen und ohne mündliche Erklärung verständlich
- Form ist frei: interaktiv oder statisch, Karte, Grafik, Animation, Objekt
Was ihr abgebt
- Die fertige, vorführbare Visualisierung
- Die Kernaussage in einem Satz
- Die Herleitung: welche Daten, welche Schritte
Bewertung
- Erkenntniswert (Hauptkriterium)
- Verständlichkeit
- Ehrlichkeit zu den Daten
- Umsetzung
Gestellt
Daten-Starter-Kit mit kuratierten, dokumentierten Datensätzen, u. a. VRN/RNN-Fahrplandaten (GTFS) und Mobilitätsatlas RLP (Verkehrszählungen, Unfallschwerpunkte, Ladestationen), jeweils mit Kurzdoku. Dazu Mentoring zu Daten und Visualisierung.



